XII.1. Die Rückkehr zur Erde

Artikel-Nr.: SAV-12-01

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Broschüre, geheftet, 32 Seiten
6. überarbeitete Aufl. 2023

Deutsch-Englische Ausgabe
Übersetzung: Wilfried Schuh

 

12. Buch – Epilog
1. Canto – Die Rückkehr zur Erde

 

Kurze Inhaltsangabe

Savitri erwacht aus tiefer Trance und liegt unter dem grünen Blätterdach auf der beruhigenden Brust der Erdmutter. Der Mittag ist vorüber und der Tag neigt sich bereits dem Abend zu. Sie spürt Satyavans atmenden Körper an ihrer Brust. Sanft weckt sie ihn. Sich vage erinnernd, fragt er, was passiert ist. Sie sagt: „Wir haben das Antlitz Gottes gesehen, uns ist Identität mit dem Höchsten zuteil geworden. Unsere Liebe hat durch diese Berührung gewonnen, aber nicht an Freude sterblicher Liebe verloren. Ich bin immer noch all das, was ich zuvor für dich war. Lasst uns allen Freude bereiten in dieser wunderbaren Welt, denn die Freude ist unser: Wir wurden geboren, um die Seele des Menschen zur Wahrheit und zu Gott zu führen und das irdische Leben der göttlichen Idee ein wenig näher zu bringen. Lass uns nach Hause gehen, denn der Abend naht.“ Als sie sich Hand in Hand der Einsiedelei zuwenden, bricht die Dämmerung herein; sie hören den Klang menschlicher Stimmen und vieler Fußtritte. Eine große Menschenmenge erscheint, angeführt von König Dyumatsena, mit wiederhergestellter Sehkraft, und seiner Königin. Der König fragt: „Wo bist du gewesen? Heute sind wunderbare Dinge passiert, aber eure Abwesenheit hat unsere Freude mit Angst getrübt. Savitri, wie konntest du Satyavan so lange von uns fernhalten?“ Satyavan antwortet: „Nur durch ihre Liebe bin ich immer noch bei euch auf Erden.“ Alle Augen richten sich auf das liebenswerte Mädchen. Ein priesterlicher Weiser fragt: „Oh Seele einer Frau, welches Licht und welche Kraft haben durch dich die Wunder bewirkt, die heute geschehen sind?“ Savitri antwortet leise: „Erwacht zur Bedeutung meines Herzens, dass Leben das Gefühl von Liebe und Einheit bedeutet, und dass dies die Magie unserer goldenen Wandlung ist, ist all die Wahrheit, die ich kenne oder suche, oh Weiser.“ Als sie sich nach Westen in Richtung Shalwa wenden, können sich alle nur über ihre allzu tiefgründigen Worte wundern. Die Nacht bricht herein, prächtig mit dem Mond, der am Himmel träumt. Der Tag hat vor der Morgendämmerung in tiefer Dunkelheit begonnen; jetzt, an seinem Ende, nährt die Nacht in ihrer Brust den Beginn eines neuen Zeitalters für Erde und Menschen.

 

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