X.3. Die Debatte zwischen Liebe und Tod

Artikel-Nr.: SAV-10-03

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Broschüre, geheftet, 56 Seiten
6. überarbeitete Aufl. 2023

Deutsch-Englische Ausgabe
Übersetzung: Wilfried Schuh

 

10. Buch – Das Buch vom doppelten Zwielicht
3. Canto – Die Debatte zwischen Liebe und Tod

 

Kurze Inhaltsangabe

Savitri antwortet: „Du verkündest irreführende und zerstörerische Halbwahrheiten. Ich antworte dir mit der Wahrheit, die rettet. Diese Welt der Materie wurde von dem Einen erschaffen, ausgehend von Nichts und Nacht. Seine schöpferische Kraft machte Materie zum Körper des Körperlosen. Was wir jetzt sehen, ist eine unvollendete Welt. In einem kleinen Samen ist ein großer Baum versteckt; ein denkendes Wesen ist in einem winzigen Gen enthalten; dumpfe materielle Natur ist bewusst geworden. Wie kannst du sagen, dass es keinen Geist gibt, keinen Gott? Für unsere Arbeit habe ich den lebenden Satyavan von dir verlangt. Unsere Leben sind Gottes Botschafter hier auf Erden.“ Der Tod sagt: „Du bist ein Mensch. Sei das Tier, in das die Natur dich geschaffen hat.“ Aber Savitri antwortet: „Mein Menschsein ist eine Maske Gottes, ich bin das denkende Instrument seiner Kraft. Mein Herz sieht und fühlt in allem seinen Herzschlag. Mein Herz kann den Kummer des Universums tragen und dabei niemals seinen Frieden verlieren. Es kann alle Freude trinken und niemals die Ruhe des tiefgründigen Unendlichen einbüßen.“ „Bist du wirklich so stark und frei?“ will der Tod wissen, „dann werde ich dir alle flüchtigen irdischen Freuden geben, die du verlangst; nur Satyavan kann nie wieder dein sein.“ Savitri antwortet: „Gib, was du kannst oder was du musst. Ich beanspruche nur Satyavans Leben.“ Er verspricht ihr, dass sie alles haben wird, was der lebende Satyavan sich für Savitri von Herzen wünschte: Viele schöne Kinder und ein langes und glückliches Leben mit ihrem liebevollen Ehemann. Dann gebietet er ihr erneut, zur Erde zurückzukehren. Aber sie antwortet: „Dein Versprechen kann nicht erfüllt werden und die Erde kann nicht erblühen, wenn ich ohne Satyavan zurückkehre.“ Sie zieht weiter durch die Finsternis, den Tod vor sich und Satyavan vorneweg, sein Schicksal immer noch unentschieden.

 

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