II.2. Das Königreich der subtilen Materie

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Broschüre, geheftet, 40 Seiten
6. überarbeitete Aufl. 2021

Deutsch-Englische Ausgabe
Übersetzung: Wilfried Schuh

 

Deutsch-Englische Ausgabe des 2. Buches – Das Buch vom Weltenwanderer – 2. Canto – Das Königreich der subtilen Materie.

Die Mutter betrachtete Savitri als „die höchste Offenbarung der Vision Sri Aurobindos“ und nannte es „das wundervolle prophetische Gedicht, das der Wegweiser der Menschheit zu ihrer künftigen Verwirklichung sein wird.“

„Savitri ist die Aufzeichnung eines Sehers, einer Erfahrung von nicht gewöhnlicher Art und oft sehr weit entfernt von dem, was das allgemeine menschliche Mental sieht und erfährt.“ (Sri Aurobindo)

„Savitri zu lesen bedeutet ... Yoga und spirituelle Konzentration zu praktizieren. Man kann dort alles entdecken, was nötig ist, um das Göttliche zu finden.“ (Die Mutter)

 

Kurze Inhaltsangabe

Aswapati betritt die Welt der subtilen Materie, die unserer eigenen am nächsten ist. Er findet sie als ein Reich des Wunders und der Freude, mit schöneren Formen und subtileren Sinnen als die unserer Welt. Alles, was wir hier auf der Erde zu erreichen träumen, ist dort bereits in allen Einzelheiten vorgezeichnet. Seine Grenzen bilden ein Schutzschild für unsere Welt, das die herabströmenden mächtigen höheren Energien abfängt und sie zu uns in einer Dosierung weiterleitet, die wir ertragen und assimilieren können. Diese Kräfte von oben sind der Ursprung aller kreativen Bewegungen von Schönheit, Wonne und Anmut, die wir hier erleben, die Quelle aller wahren Kunst. Die feinstoffliche physische Verkörperung ist das strahlende Medium der Seele, nachdem sie den grobstofflichen Körper abgestreift hat. Sie wird immer feiner und subtiler, um die Seele in immer höhere Welten zu tragen, bis schließlich nur noch das erste durchsichtige Gewand des ewigen Wesens übrig ist. Wenn die Seele zurückkehren und ihre sterbliche Last wieder aufnehmen muss, dann wird der feinstoffliche Körper schwerer und dichter. Das materielle Universum ist zuerst in feinstofflicher Substanz manifestiert worden. Die Erdmaterie ist vollgepackt mit der Essenz aller höheren Welten, und ihre Kräfte müssen schließlich aus ihr hervorgehen. Doch so herrlich diese feinstoffliche Welt auf ihren Gipfeln ist, so gefährlich sind ihre niederen Ebenen. Das Unbewusste der Erdmaterie hat dort seinen Ursprung. Auch sie ist eine physische Welt und kümmert sich nur um die Form. Sie kann gefährlichen Kräften wie dem Dämon und der vitalen Schlange trügerisch schöne Formen bieten. Und als eine Welt der Formen und Erscheinungen ist sie zu begrenzt, um Aswapatis Suche zu befriedigen. Er wird dazu gedrängt, seine Suche fortzusetzen.

 


 

Studienmaterial

Auf Wunsch ist Studienmaterial erhältlich, das die englischen Pronomen und deren deutsche Übersetzung klarer hervorheben und genauer bezeichnen. Wir legen es kostenlos entweder der Bestellung als lose Blätter im DIN A4-Format bei oder versenden es im PDF-Format an Ihre Email-Adresse.

Pronomen (Fürwort) ist in der Grammatik die Bezeichnung für eine Klasse von Wörtern, die – so der buchstäbliche Sinn der Bezeichnung – „an die Stelle eines Nomens (Substantiv; deutsch Namenwort)“ treten. Beispiele sind er (ein Personalpronomen), mein (ein Possessivpronomen) oder welcher (ein Frage- bzw. Relativpronomen). Ein Pronomen kann jedoch nicht immer an derselben Stelle im Satz gegen ein Substantiv ausgetauscht werden (z. B. nur ein Relativpronomen kann einen Relativsatz einleiten, nicht ein Substantiv). Ein Pronomen stellt aber einen Bezug auf ein Individuum her, so wie es alternativ auch durch Nomen / Substantive (plus Artikel) geschieht. Dementsprechend weisen Pronomen die grammatischen Merkmale von Substantiven auf: Genus (Geschlecht), Numerus (Zahl) und Kasus (Fall).

Pronomen sind im Gegensatz zu normalen Substantiven keine Inhaltswörter. Vielmehr bezeichnen sie Personen oder Dinge nur mithilfe ihrer grammatischen Merkmale. Diese dienen dann zum Verweis auf den Äußerungskontext (deiktisch, so die erste und zweite Person der Personal- und Possessivpronomen und in anderer Weise die Demonstrativpronomen) oder sie verweisen auf den sprachlichen Kontext (anaphorisch, so gewöhnlich die dritte Person der Personal- und Possessivpronomen, sowie Reflexiv- und Relativpronomen). Außerdem können sie Platzhalter für Individuen sein, die neu in den Text eingeführt werden.

 

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