Meditation


Meditation

Artikel-Nr.: 978-3-941075-03-0

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Inhalt

  • Was ist Meditation
  • Wie meditiert man
  • Schwierigkeiten in der Meditation
  • Wahre Meditation
  • Gemeinsame Meditation
  • Konzentration – Wesen und Bedeutung
  • Wie man sich konzentriert
  • Zentren der Konzentration
  • Wahre Zurückgezogenheit
  • Wenn man etwas Muße hat

Leseprobe

Worte der Mutter
Mit ziemlicher Sicherheit kann man geistige Freiheit nicht allein dadurch erlangen, dass man alleine isst, alleine schläft und alleine im Wald lebt.
Man hat festgestellt, dass die meisten Menschen, die alleine im Wald leben, sich mit den sie umgebenden Tieren und Pflanzen anfreunden. Die Gabe, sich in innere Kontemplation zu begeben und in Einklang mit der höchsten Wahrheit zu leben, ist jedoch keineswegs auf das Alleinsein zurückzuführen. Es mag die Sache erleichtern, wenn man aufgrund äußerer Umstände nichts anderes zu tun hat, aber ich habe meine Zweifel. Irgendeine Beschäftigung fällt einem doch immer ein, und mir hat meine Lebenserfahrung gezeigt, dass wenn es einem gelingt, seinen inneren Drang im Angesicht von Schwierigkeiten zu unterdrücken, wenn man sich bemüht, zusammen mit der ewigen Präsenz in sich selbst ganz allein zu sein, und zwar in eben jenem Umfeld, welches uns die Gnade hat zuteilwerden lassen, die dabei gewonnenen Erkenntnisse unendlich wahrer, tiefgründiger und dauerhafter sind.
Vor Schwierigkeiten wegzulaufen, um sie auf diese Weise zu meistern, ist keine Lösung. Allerdings ist es sehr verlockend. Wer nach spirituellem Leben strebt, dem sagt eine innere Stimme: „Wie schön wäre es, wenn du dich alleine zum Meditieren unter einen Baum setzen könntest; nichts würde dich in die Versuchung führen, zu reden oder etwas zu tun!“ Man hört diese Stimme, weil das eine weit verbreitete Vorstellung ist, jedoch ist es eine Illusion.
Die besten Meditationen sind diejenigen, die man urplötzlich hat, weil sie wie eine zwingende Notwendigkeit von einem Besitz ergreifen. Man hat gar keine andere Wahl, man muss sich konzentrieren, meditieren und über die äußeren Erscheinungen hinausblicken. Ergriffen wird man nicht unbedingt in der Einsamkeit des Waldes, es geschieht, wenn etwas in dir bereit ist, wenn die Zeit reif ist, wenn du dieses Bedürfnis wahrhaftig verspürst, wenn die Gnade mit dir ist.
Ich habe den Eindruck, dass die Menschheit sich ein Stück weiterentwickelt hat und der wahre Sieg nun im Leben selbst zu erringen ist.
Dazu muss man in der Lage sein, zusammen mit dem Ewigen und Unendlichen inmitten aller Umstände alleine zu leben. Man muss, begleitet vom Höchsten, inmitten aller Beschäftigungen frei sein können. Das ist dann der wahre Sieg.

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