I.1. Das Sinnbild Morgendämmerung

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Broschüre, geheftet, 40 Seiten
6. überarbeitete Aufl. 2020
Übersetzung von Wilfried Schuh

Deutsch-Englische Ausgabe des 1. Buches – Das Buch von den Anfängen –, 1. Canto – Das Sinnbild Morgendämmerung.

Die Mutter betrachtete Savitri als „die höchste Offenbarung der Vision Sri Aurobindos“ und nannte es „das wundervolle prophetische Gedicht, das der Wegweiser der Menschheit zu ihrer künftigen Verwirklichung sein wird.“

„Savitri ist die Aufzeichnung eines Sehers, einer Erfahrung von nicht gewöhnlicher Art und oft sehr weit entfernt von dem, was das allgemeine menschliche Mental sieht und erfährt.“ (Sri Aurobindo)

„Savitri zu lesen bedeutet ... Yoga und spirituelle Konzentration zu praktizieren. Man kann dort alles entdecken, was nötig ist, um das Göttliche zu finden.“ (Die Mutter)

 

Kurze Inhaltsangabe

Die Stunde der Manifestation ist noch nicht da. Die Götter, die der Schöpfung vorstehen, sind noch nicht erwacht. Sie schlafen noch. In der Zeitlosigkeit und Stille liegt der große, ahnungsvolle Geist der Nacht, den Weg des göttlichen Erwachens versperrend. Die Nacht spürt die herannahende Morgendämmerung und schreckt vor ihr zurück. Sie sehnt sich danach, zur ursprünglichen Dunkelheit und Bewusstlosigkeit zurückzukehren. Aber sie ist gezwungen zu erwachen. In der Finsternis und im Nichts regt sich etwas: Ein eindringliches Verlangen zu entstehen, aber ohne zu wissen, wie das getan werden kann. Dieser winzige Impuls des Strebens erregt das Nichtbewusste und erweckt es zu einem Zustand der Unwissenheit: Ein Gedanke ist in das Nichts gesät, ein Sinn ist geboren, eine Erinnerung rührt sich. Es ist, als ob eine Seele, die schon lange tot ist, wieder leben möchte. Aber alle Spuren des vorherigen Manifestationszyklus wurden ausgelöscht. Sie muss vom Nichts ausgehen, ihr gesamtes vorheriges Bewusstsein und alle Errungenschaften wieder neu aufbauen und die früheren Erfahrungen noch einmal durchleben. All dies ist durch die göttliche Gnade möglich. In der Finsternis und Nichtbewusstheit entsteht Hoffnung. Langsam und allmählich erscheint die Morgendämmerung; die Dunkelheit fällt wie ein Mantel vom Körper eines Gottes. Die Erde fühlt das Kommen des Lichtes; sie hört die Schritte der Göttin der Morgendämmerung, alles erwacht und huldigt dem neuen Licht. Aber die Erde ist nicht in der Lage, dieses herrliche göttliche Leuchten zu bewahren; es schwindet mit dem gewöhnlichen Tageslicht, wenn alle irdischen Wesen erwachen. Auch Savitri erwacht mit der Erinnerung, dass dies der Tag ist, an dem ihr Gemahl Satyavan sterben muss.

 


 

Studienmaterial

Auf Wunsch legen wir der Bestellung Studienmaterial bei, das die englischen Pronomen und deren deutsche Übersetzung klarer hervorheben und genauer benennen.

Pronomen (Fürwort) ist in der Grammatik die Bezeichnung für eine Klasse von Wörtern, die – so der buchstäbliche Sinn der Bezeichnung – „an die Stelle eines Nomens (Substantiv; deutsch Namenwort)“ treten. Beispiele sind er (ein Personalpronomen), mein (ein Possessivpronomen) oder welcher (ein Frage- bzw. Relativpronomen). Ein Pronomen kann jedoch nicht immer an derselben Stelle im Satz gegen ein Substantiv ausgetauscht werden (z. B. nur ein Relativpronomen kann einen Relativsatz einleiten, nicht ein Substantiv). Ein Pronomen stellt aber einen Bezug auf ein Individuum her, so wie es alternativ auch durch Nomen / Substantive (plus Artikel) geschieht. Dementsprechend weisen Pronomen die grammatischen Merkmale von Substantiven auf: Genus (Geschlecht), Numerus (Zahl) und Kasus (Fall).

Pronomen sind im Gegensatz zu normalen Substantiven keine Inhaltswörter. Vielmehr bezeichnen sie Personen oder Dinge nur mithilfe ihrer grammatischen Merkmale. Diese dienen dann zum Verweis auf den Äußerungskontext (deiktisch, so die erste und zweite Person der Personal- und Possessivpronomen und in anderer Weise die Demonstrativpronomen) oder sie verweisen auf den sprachlichen Kontext (anaphorisch, so gewöhnlich die dritte Person der Personal- und Possessivpronomen, sowie Reflexiv- und Relativpronomen). Außerdem können sie Platzhalter für Individuen sein, die neu in den Text eingeführt werden (so bei Indefinit- und Fragepronomen).

Es existieren mehrere Untergruppen, besonders wichtige sind:

Personalpronomina (ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie), die z. B. direkt auf in der Sprechsituation befindliche Individuen deuten (du) oder auf zuvor im Text eingeführte Individuen verweisen können ([der Hund] … er …). Personalpronomina sind ihrer Bedeutung nach definite Ausdrücke.

Indefinitpronomina, die allein auf die Existenz eines Individuums verweisen, ohne weitere Eigenschaften anzugeben (z. B. jemand singt).

 

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